Gala dell’Opera

Gala dell'Opera

Nach dem großen Erfolg des „Rigoletto“ bei unseren Opernfestspielen 2013 im Schloss Glatt ist es naheliegend – ganz nach dem Vorbild von Schloss Solitude – im „szenischen Pausenjahr“ unserem stetig gewachsenen Publikum eine hoch qualitative Operngala anzubieten.

Programm Operngala 2014

Programm herunterladen (PDF)

Schloss Weitenburg ist seit vielen Jahren ein fester Spielort der Musiktage Horb a. N. und Sitz des Kuratoriums dieses sehr erfolgreichen, kleinen Musikfestivals. Auch haben sich die „open air“-Konzerte auf Schloss Weitenburg in mehrerer Hinsicht bewährt. Abgesehen von dem inspirierenden Ambiente des inzwischen 1000 Jahre alten Schlosses im Familienbesitz, ist die Akustik des Schlosshofes hervorragend für klassische Konzerte geeignet. Als Ausweichspielort dient eine Scheune auf dem Grund des Schlosses (ca. 450 m2).

[Tajana Raj, Mezzosopran] absolvierte ihr Studium an der Musikhochschule Würzburg bei Leandra Overmann, welches sie 2006 mit dem Diplom für Musikpädagogik sowie Konzert und Musiktheater abschloss. Bereits während des Studiums gastierte sie an der Staatsoper Hannover, wo sie u. a als Lucio Cinna in W. A. Mozarts „Lucio Silla“ und als Bradamante in G. F. Händels „Alcina“ zu erleben war, eine Partie, mit der sie auch an der Komischen Oper Berlin gastierte.
Außerdem verpflichtete sie noch vor ihrem Abschluß die Staatsoper Stuttgart, deren festes Ensemblemitglied sie ab der Spielzeit 2006/2007 fünf Jahre lang war. Dort konnte sich Tajana Raj u. a als Hänsel in „Hänsel und Gretel“, Olga in „Eugen Onegin“, Suzuki in „Madama Butterfly“, Cherubino in „Le nozze di Figaro“, Idamante in „Idomeneo“ und als Carmen in „Carmen“ profilieren.
Sie arbeitete mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Calixto Bieito, Sebastian Nübling und Dirigenten wie Enrique Mazzola, Konrad Junghänel, Manfred Honeck, Marc Soustrot, Michael Schönwandt, Andres-Orozco Estrada und Patrick Fournillier.
Gastengagements führten sie u.a an die Komische Oper Berlin, Kroatisches Nationaltheater Zagreb, Nationaltheater Mannheim, Theater Ulm, Oper Leipzig, das Edingburgh Festival und zu den Salzburger Festspielen, wo sie die Titelpartie Judith in der gleichnamigen Produktion sang.

Konzert 4 Fotos

Konzert 4 Foto[Adam Kim, Bariton] wurde in Seoul geboren und studierte Gesang an der Younsei Universität in Seoul sowie an den Musikhochschulen von Berlin und Hamburg. Er gewann mehrere internationale Wettbewerbe und wurde 2003 als Vertreter für Korea zum Wettbewerb “Singer of the World” nach Cardiff eingeladen.
2003 wurde er Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Sein Repertoire umfasst viele wichtige Partien, wie Il Conte di Almaviva (LE NOZZE DI FIGARO), Guglielmo (COSI FAN TUTTE), Raimbaud (LE COMTE ORY), Michonnet (ADRIANA LECOUVREUR), Don Carlo di Vargas (LA FORZA DEL DESTINO), Marcello (LA BOHEME), Padre Germont (LA TRAVIATA), Heerrufer (LOHENGRIN) sowie die Titelpartien in IL BARBIERE DI SIVIGLIA, RIGOLETTO und EUGEN ONEGIN.
Mit großem Erfolg gestaltete er 2009 am Mainfranken Theater in Würzburg die Partie des Renato (UN BALLO IN MASCHERA). Im selben Jahr gastierte er am Stadttheater Bern als Eugen Onegin. An der Staatsoper Stuttgart feierte er ein sehr erfolgreiches Rollendebüt als Escamillo (CARMEN) unter der Stabführung von Maestro Patrick Fournillier.
Auch im Konzertbereich ist Adam Kim tätig, so auch 2007 als Solist in der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven beim Silvesterkonzert des NHK-Rundfunkorchesters im NHK-Konzerthaus in Tokyo, dirigiert von Maestro Andrew Litton. Auf Konzertreisen in Deutschland widmet sich Adam Kim mit großem Engagement dem Liedgesang, insbesondere den Werken von Gustav Mahler, Franz Schubert, Johannes Brahms. Mit großem Erfolg sang er 2011 die Titelrolle in Mozarts Don Giovanni auf Gut Immling.
In der Spielzeit 2012/2013 ist er in Verdis MACBETH am Staatstheater Würzburg und als Nelusco in VASCO DA GAMA in Chemnitz zu hören.

[Philipp Heo, Tenor] wurde in Seoul geboren. Nach einem Gesangsstudium in seiner Heimatstadt setzte er seine weitere künstlerische Ausbildung an der Musikhochschule Mannheim und an der Opernschule der Guildhall School of Music and Drama in London fort. Der Tenor war Stipendiat und Preisträger des DAAD und erhielt 2002 eine Einladung zum Music Festival in Ravinia (USA). Von 2005 bis 2009 gehörte er zum Ensemble des Staatstheaters Kassel. Zu den Partien, die er in London, Seoul, Stuttgart und Kassel gesungen hat, zählen u.a. Don Ottavio (»Don Giovanni«), Rodolfo (»La Bohème«), Steuermann (»Der fliegende Holländer«), Lindoro (»Die Italienerin in Algier«) und Nemorino (»Der Liebestrank«). Von Kassel wechselte der Tenor zur Spielzeit 2009/10 an die Staatsoper Hannover, wo er als zBelmonte (»Die Entführung aus dem Serail«), Macduff (»Macbeth«), Tamino (»Die Zauberflöte«) und in der Titelpartie des »Faust« zu hören war. In der Spielzeit 2012/13 war er erstmals in den Partien des Wladimir Lenski in der Neuinszenierung »Eugen Onegin« und des Herzogs von Mantua in der Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis »Rigoletto« zu erleben. Darüber hinaus stand er als Ferrando (»Così fan tutte«) und Alfredo Germont (»La Traviata«) auf der Bühne. In der Spielzeit 2013/14 übernimmt er die Titelpartie in »Don Carlo«, die Partien des Alfredo Germont (»La Traviata«) und Lenski (»Eugen Onegin»).

[Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz] wurde 1932 gegründet. Sie gehört zu den wichtigsten Kulturträgern des deutschen Südwestens, prägt das kulturelle Angebot der Universitätsstadt Konstanz und stellt auch im Konzertleben der Schweiz eine wichtige Größe dar. Mit 60 fest angestellten Musikern erreicht das Orchester bei über 100 Konzerten pro Jahr ca. 80.000 Menschen. Chefdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie ist der junge griechische Dirigent Vassilis Christopoulos. Vor allem in Konstanz bietet das Symphonieorchester ein umfangreiches Konzertangebot, unterhält aber auch in anderen Orten der Euregio Bodensee eigene Konzertreihen: Seit dreißig Jahren spielt die Südwestdeutsche Philharmonie Abonnement-Konzerte in der Tonhalle Zürich und seit Eröffnung des weltberühmten Konzertsaales KKL (2000) in Luzern auch dort. Alljährlich spielt das Orchester in der traditionsreichen »Sala Verdi« in Mailand und beim Bodenseefestival. Des weiteren folgten in den letzten Jahren Auftritte u. a. beim Carinthischen Sommer, dem Athener Festival, dem Toledo Festival sowie in der Berliner Philharmonie gefolgt von einer China-Tournee im Frühjahr 2007 sowie einer Japan-Tournee im Juni 2010.
Die hohe Leistungsfähigkeit und spielfreudige Professionalität der Konstanzer Philharmoniker zeigt sich ebenfalls in der Liste der berühmten Solisten, die sich in den letzten Jahren mit dem Orchester präsentiert haben: Die Gesangsstars Anna Netrebko, Montserrat Caballé, Lucia Aliberti, Placido Domingo, Rolando Villazón und Marcello Álvarez sowie Instrumentalvirtuosen wie Gidon Kremer, Mischa Maisky, Tabea Zimmermann, Isabelle van Keulen, Sabine Meyer, Rudolf Buchbinder, Boris Pergamenschikow, Christian Tetzlaff, Heinrich Schiff, Bruno Leonardo Gelber, Lars Vogt, Nikolai Lugansky, Tzimon Barto, Christian Lindberg, Vadim Repin und Julian Rachlin.
Die Mitglieder der Südwestdeutschen Philharmonie fühlen sich neben der künstlerischen Qualität ihrer Darbietungen besonders der Zuwendung zum Publikum verpflichtet. Das vielfältige Programm des Orchesters ist dementsprechend in zielgruppenspezifische Reihen eingeteilt: Die »Philharmonischen Konzerte« stellen mit bedeutender Konzertliteratur von Barock bis zur Moderne sowie international bekannten Solisten und Gastdirigenten das Herzstück der Orchesterarbeit dar. Für Kinder bietet die Philharmonie ein breitgefächertes education-Programm an, u. a. Familien-, Sitzkissen-, und Schulkonzerte. Die Konzerte des kleinen eduART-Trommlers stehen hierbei für Lernen, Spaß und Freude an der Musik und sind so konzipiert, dass Jung und Alt auf ihre Kosten kommen. Auch die zahlreichen Kammerkonzerte mit Ensembles aus Mitgliedern der Südwestdeutschen Philharmonie bieten in ihrer Vielfältigkeit eine interessante Ergänzung zum Orchesterprogramm.
Neben ihren eigenen umfangreichen Konzertangeboten, die jeweils auch für externe Veranstalter buchbar sind, versteht sich die Südwestdeutsche Philharmonie als bewährter und flexibler Partner für Chöre und Konzertvereine ihrer Region. Das Orchester ist ein Eigenbetrieb der Stadt Konstanz, der wesentlich durch Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg mitfinanziert wird. Darüber hinaus genießt es die Unterstützung weiterer Zuwendungsgeber sowie zahlreicher Sponsoren.