Wasserschloss Glatt Fürstensaal

Sonntag, 22. Mai 2011 - 18.00 Uhr

Das Helmut Zerlett-Quintett

Helmut Zerlett
Stephan Ebn
Helian Schulte
Wolfgang Lackerschmid
Christoph Zirngibl

Helmut ZerlettHelmut Zerlett, bekannt als Musical Director der Harald Schmid-Show, ist seit vielen Jahren auch ein gefragter Filmmusikkomponist. Mit einem eigenem Programm und hautnah zu Gast im Wasserschloss Glatt.

“Dies ist eine meiner Lieblingsformationen, welche, innerhalb eines rhythmischen und harmonischen Rahmens, jedes Mal neue Momentkompositionen, live, auf der Bühne entstehen lassen kann. So ist es nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die Mitwirkenden immer ein erfrischend neues Klangspektakel. Es wird niemals zwei gleiche Konzerte des Quintetts geben. Allen Konzerten gleich ist jedoch die Bandbreite eines tranceartigen Grooves bis hin zu schwebenden Sphärenklängen!”
Helmut Zerlett

Helmut Zerlett, geboren 1957, lebt und arbeitet in Köln. Er hat Hits wie “Masimbadile” mit Größen wie Holger Tzukay und David Sylvian produziert, spielte live bei Westernhagen und war Mitglied der Band Trance Groove. Besonders bekannt ist er als Musical Director der Late Night Shows mit Harald Schmidt (Fernsehshows). Seine erste Filmmusik schrieb Zerlett 1983 mit R. W. Fassbinder für den Film “Last Trip to Harrisburg” von Udo Kier. Seine letzten Kinofilme waren “Maria Callas”, “Neues vom Wixxer” und “Kein Bund fürs Leben”.

Stephan EbnStephan Ebn ist Schlagzeuger und Musikproduzent. Schon vor und während des Musikstudiums wirkte er bei zahlreichen Projekten in Europa/USA als Studiomusiker oder Live-Schlagzeuger mit. Er arbeitete mit Künstlern wie Gianna Nannini, Jon Walmsley, Wolfgang Lackerschmid, Bill Molenhof und vielen anderen.

Helian SchulteDie berufliche Laufbahn von Helian Schulte begann 1989 mit der ersten Vinyl-Maxi “Dinner for One” nach dem gleichnamigen Silvestersketch. Nach diversen Alben und Stationen wurde er 1996 Bandmitglied bei den Unknown Cases (Masimbabele) und produzierte mit Helmut Zerlett und dem Kölner Drummer Stefan Krachten die CD “CUBA”.

Wolfgang LackerschmidWolfgang Lackerschmid wurde am Tegernsee geboren und gehört seit den 70er Jahren zu den Mitgestaltern der europäischen Jazzszene. Seit 1980 arbeitet er vermehrt in den USA. Als Bandleader besticht er mit immer wieder unterschiedlichen, mitreißenden Konzepten und hochkarätigen Besetzungen. Er spielte live und auf über 100 Tonträgern unter anderem mit Jazz-Legenden wie Chet Baker, Attila Zoller, Lee Konitz, Larry Coryell, Buster Williams, Paquito D´Rivera, Jacques Loussier, Eberhard Weber. 1990 wurde ihm der Bayerische Staatsförderpreis für Kultur verliehen.

Christoph ZirngiblChristoph Zirngibl, geboren 1980, ist Filmkomponist und Arrangeur. Schon während seines Studiums des Hauptfachs “Komposition für Film und Fernsehen” an der Musikhochschule München schrieb er von 2003 bis 2007 die Filmmusik zu erfolgreichen deutschen Kinofilmen sowie diversen TV - Filmen, Fernsehserien und Independent-Produktionen. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2006 mit dem Deutschen Filmmusik Nachwuchs-Preis der Franz-Grothe-Stiftung oder 2007 mit dem Jerry Goldsmith Award “Best Young Composer” des internationalen Filmmusik Kongresses in Úbeda, Spanien, für die Musik zu “Lethe”.

Gelände der Gartenschau Horb a. N.

Festplatz, Großes Veranstaltungszelt

Sonntag, 29. Mai 2011 - 19.30 Uhr

Liza Stepanova, Klavier

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

unter der Leitung von Sven Gnass

PETER I. TSCHAIKOWSKY
Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 1 in b-Moll Op. 23

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Suite für Varieté-Orchester
(Suite Nr. 2 für Jazz-Orchester)

Komponiert in der 2. Hälfte der 50er Jahre. Die Suite für Varieté-Orchester - auch heute oft noch fälschlicher Weise unter dem Namen Suite Nr. 2 für Jazz-Orchester bekannt - ist einem breiten Publikum in Erinnerung geblieben durch Verwendung als Titelmelodie des Hollywood-Films “Eyes Wide Shut” mit Tom Cruise und Nicole Kidman in den Hauptrollen; in einem Arrangement hat auch André Rieu dem eingängigsten Thema des Saxophon-Solos zu Bekanntheit verholfen.

MAURICE RAVEL
Boléro

“Mein Meisterwerk? Der Boléro natürlich!...”
Maurice Ravel

Open Air - bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der Stiftskirche statt.

Liza StepanovaDie Pianistin Liza Stepanova studierte in Berlin, an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” und lebt in New York als Doktorandin an der Juilliard School. Internationale Festivalauftritte gab sie in Davos (Schweiz), bei den Salzburger Schlosskonzerten und auf Einladung von Dietrich Fischer-Dieskau bei den Hugo-Wolf-Tagen in St. Paul, Österreich. In den USA spielte sie bereits mehrmals in der Carnegie Hall, in der Steinway Hall und in der Alice Tully Hall im Lincoln Center. Ihre Konzerte wurden von Radiosendern in Berlin, Hamburg, New York und Chicago übertragen.

Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz wurde 1932 gegründet. Sie gehört zu den wichtigsten Kulturträgern des deutschen Südwestens, prägt das kulturelle Angebot der Universitätsstadt Konstanz und stellt auch im Konzertleben der Schweiz eine wichtige Größe dar. Mit 60 fest angestellten Musikern erreicht das Orchester bei über 100 Konzerten pro Jahr ca. 80.000 Menschen. Seit dreißig Jahren spielt die Südwestdeutsche Philharmonie in der Tonhalle Zürich und in Luzern. Des Weiteren führen Konzerte das Orchester alljährlich in die traditionsreiche »Sala Verdi« nach Mailand, regelmäßig tritt die Philharmonie im internationalen Bodenseefestival auf und unternimmt Konzertreisen zu anderen europäischen Festivals.

Höhepunkte der jüngsten Zeit sind Konzerte der Südwestdeutschen Philharmonie beim Carinthischen Sommer, dem Athener Festival, dem Toledo Festival sowie mehrere Auftritte in der Berliner Philharmonie, gefolgt von einer China-Tournee. Berühmte Solisten, die sich in den letzten Jahren mit dem Orchester präsentiert haben sind Anna Netrebko, Montserrat Caballé, Lucia Aliberti, Plácido Domingo, Rolando Villazón und Marcello Álvarez sowie Tabea Zimmermann, Isabelle van Keulen, Rudolf Buchbinder, Boris Pergamenschikow, Christian Tetzlaff, Heinrich Schiff, Bruno Leonardo Gelber, Lars Vogt, Christian Lindberg, Vadim Repin und Julian Rachlin.

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Schloss Weitenburg

Sonntag, 19. Juni 2011 - 18.00 Uhr

Gershwin x 2 - Klassik meets Jazz

FRAGMENTE AUS “PORGY AND BESS”
in einer Bearbeitung von Joscha Heifetz
Alex Jussow - Violine
Andrej Jussow - Klavier

SUMMERTIME ...
Fola Dada - Gesang
Jochen Feucht - Saxophon
Ull Möck - Klavier
Davide Petrocca - Kontrabass

Fola DadaFola Dada, aus Stuttgart, war unter anderem eine wichtige Weggefährtin von Katja Riemann und in zahlreichen Stuttgarter Theaterproduktionen zu sehen.
Seit 2005 ist sie bei der Fernsehshow “Deutschland sucht den Superstar” als Vocal-Coach der Kandidaten tätig. Neben ihrer Lehrtätigkeit für Jazzgesang an der Musikhochschule Freiburg und für Popgesang an der Musikhochschule Stuttgart ist sie ebenfalls Dozentin für Jazz/Popgesang an der Musikhochschule Nürnberg.

Jochen FeuchtJochen Feucht ist Sopran- und Tenorsaxophonist, Flötist, Klarinettist, Bassetthornist, Arrangeur und Komponist. Nach klassischem Klarinettenunterricht spielte er Saxophon im Baden-Württembergischen Landesjugend- und später im Bundesjazzorchester unter Leitung von Peter Herbolzheimer.
Er liefert “Jazzmusik ohne jede Effekthascherei ..., warmen Saxophonsound und Ausgereiftheit der Kompositionen”. Besonderes Interesse zeigt er für die Verbindung von Jazz und klassischen Elementen.

Ull MöckUll Möck, Klavier, wurde in Stuttgart geboren. An der Musikhochschule Heidelberg/Mannheim absolvierte er ein klassisches Klavierstudium. Neben seiner Tätigkeit als Komponist, Arrangeur und Studiomusiker hatte er Engagements als Pianist und Korrepetitor am Staatstheater Stuttgart. Er wirkt mit in unzähligen Formationen, Projekten und Konzerten in Europa und Übersee, sowohl im Funk als auch im Fernsehen.

Davide PetroccaDavide Petrocca, Kontrabass, arbeitete mit Charly Antolini, Jon Faddis, Randy Brecker u.v.a.; seine Tourneen führten ihn durch Europa, Japan, USA, Kanada, Neuseeland, Russland und Skandinavien. An über 60 Aufnahmeproduktionen arbeitete er mit.

Alex JussowAlex Jussow, Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben, erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren vom Vater. Mit elf Jahren bestand er die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe und wurde in die Violinklasse von Prof. Josef Rissin aufgenommen. Alex Jussow wirkte mit großem Erfolg als Solist mit verschiedenen Orchestern und wurde zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen des NDR, SWR, WDR und Deutschlandradio eingeladen. Konzertreisen führten ihn zu internationalen Musikfestivals, wie dem “Idyllwild Arts Music Festival” Los Angeles und den Ludwigsburger Schlossfestspielen.

Andrej JussowAndrej Jussow, Träger des Europäischen Kulturpreises, studierte bei Frau Prof. Sontraud Speidel in der Solistenklasse der Hochschule für Musik in Karlsruhe und ist dort inzwischen auch als Dozent tätig. Zu seinen weiteren Lehrern zählen Prof. Evgeni Koroliov und Prof. Evgeni Malinin, wertvolle Anregungen erhielt er von Martha Argerich, Lylia Zilberstein und Menahem Pressler. Seine Konzerttätigkeit mit Orchestern führte den Pianisten in den letzten Jahren durch Europa und die USA. Mit großem Erfolg trat Andrej bei internationalen Festivals wie dem Klavierfestival Ruhr, dem internatio- nalen Steinway-Festival in Hamburg, den Hamburg-Proms Konzerten oder den Ludwigsburger Schlossfestspielen auf.