Verdi-Requiem

MT 2018 - Verdi Requiem

Requiem

von Giuseppe Verdi

Natalie Karl (Sopran), Marie-Kristin Schäfer (Mezzo)
Rodrigo Porras Garulo (Tenor), Kammersänger Armin Kolarczyk (Bass-Bariton)
Stuttgarter Choristen
Festivalorchester der Musiktage Horb am Neckar
Dirigent & Einführung: Sven Gnass

Samstag, 5. Mai 2018, 19.00 Uhr
Stiftskirche Heilig Kreuz, Oberamteigasse, 72160 Horb am Neckar

Sonntag, 6. Mai 2018, 19.00 Uhr (Einführung 18.15 Uhr)
Leonhardskirche, Am Leonhardsplatz 6, 70162 Stuttgart

Verdi-Requiem - Logos

Karten: 19.-/14.- erm. (Studenten, Azubis, Schwerbehinderte)
Kinder, Jugendliche 6,-


 


Unbestrittener Opern-Titan im Italien des 19. Jahrhunderts war Giuseppe Verdi (1813-1901). Mit 15 Jahren hatte er seinen ersten Erfolg als Dirigent und debütierte mit 20 Jahren an der Scala mit Haydns „Schöpfung“. Dort erlebte er auch mit seiner ersten Oper „Oberto“ seinen Durchbruch als Opernkomponist. Nach privaten Schicksalsschlägen und Rückzug konnte man ihn mit dem biblischen Libretto „Nabucco“ überzeugen und die in kurzer Zeit vollendete Vertonung wurde sofort ein überwältigender Erfolg. Danach schrieb Verdi zahlreiche Opern von betont politischer Haltung, die ihm Verehrung einbrachten, aber heute kaum noch gespielt werden. Erst mit dem neuen Operntypus wie „Macbeth und „Luise Miller“ ging es wieder aufwärts und danach setzte mit dem Trio populare, „Rigoletto“, Troubadour“, „La Traviata“, ein sprunghafter Aufstieg zur Weltgeltung ein.
Nach vielen sensationellen Erfolgen kamen die 16 opernmüden Jahre, wo sich Verdi als reicher Mann auf seinem Gut Sant‘ Agata vor allem der Landwirtschaft zuwandte und als Politiker eine gewisse Rolle spielte. In dieser Zeit entstanden als hervorragende Werke ein Streichquartett, einige geistliche Kompositionen und 1874 sein Requiem, die bis heute bedeutendste italienische Konzertmesse des 19. Jahrhunderts. Ein Gesamtkunstwerk, dessen Entstehungsgeschichte durchaus originell ist und auf den hoch geschätzten Kollegen Rossini zurückgeht und, obgleich Totenmesse, vielleicht Verdis schönste Oper ist.

Solisten:


Natalie Karl
(Sopran)
Semperoper Dresden, Opera Bastille Paris u.v.m.

» Mehr über Natalie Karl

Marie-Kristin Schäfer
Marie-Kristin Schäfer
(Mezzo)
Stadttheater Pforzheim, Donaueschinger Musiktage u.v.m.

» Mehr über Marie-Kristin Schäfer


Rodrigo Porras Garulo
(Tenor)
Staatstheater Karlsruhe, Opéra De Tours, Oper Leipzig u.v.m.

» Mehr über Rodrigo Porras Garulo


Armin Kolarczyk
Kammersänger
(Bass-Bariton)
Bayreuther Festspiele, Staatstheater Karlsruhe u.v.m.

» Mehr über Armin Kolarczyk